Produktion
 
Eine erste Fassung des Films entstand bereits 1999, damals als Erstlingswerk des Regisseurs Rafael Kühn. Als Independentfilm unter einfachsten Drehbedingungen mit Laiendarstellern inszeniert, rechneten auch die Macher aufgrund der Kammerspielnatur des Films mit bestenfalls mittelmäßiger Publikumsakzeptanz. Trotz aller technischen Unzulänglichkeiten wurde der Film jedoch bei sämtlichen Aufführungen in Dresden und Radebeul von Zuschauern aller Altersgruppen begeistert aufgenommen. Viele von ihnen identifizierten sich mit den angesprochenen politischen und menschlichen Fragestellungen und fühlten sich von dem Film zu Diskussionen und persönlicher Auseinandersetzung angeregt. Leider blieb dem Film damals eine überlokale Präsenz versagt, da eine Festivalauswertung an der Laufzeit von 70 Minuten in Verbindung mit den technischen Möglichkeiten (der Film wurde auf SVHS gedreht) scheiterte. Als Rafael Kühn in der zweiten Jahreshälfte 2003 die Realisierung eines Langfilms mit dem Ziel der nationalen Programmkinoauswertung plante, das erarbeitete Drehbuch sich jedoch als zu aufwendig erwies, beschloß er, statt dessen „Das Verhör“ zu überarbeiten und noch einmal unter professionellen Bedingungen zu verfilmen. In Anbetracht des überschaubaren

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